Ortung von Einsatzfahrzeugen mit den wasserdichten Teltonika-FMC225-Trackern zur Automatisierung von Wartungserinnerungen
EINLEITUNG
Rettungsdienste sind das Rückgrat einer funktionierenden Gesellschaft. Im Brandfall ist die Reaktionszeit entscheidend. Damit Feuerwehrleute rechtzeitig reagieren können, muss die Ausrüstung jederzeit einsatzbereit sein. Da die meisten Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr über Jahrzehnte im Dienst stehen sollen, ist ihre Wartung von zentraler Bedeutung. Glücklicherweise verfügt Teltonika Telematics über eine Lösung, mit der sich Flotten instand halten und gleichzeitig Kosten sparen lassen.
HERAUSFORDERUNG
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Löschfahrzeugs kann bis zu 20 Jahre betragen. In manchen Fällen kann es als Reservefahrzeug vor der Ausmusterung 25 Jahre erreichen. Es bleibt also viel Zeit, in der etwas schiefgehen kann – besonders bei Fahrzeugen in der zweiten Hälfte ihrer Nutzungsdauer. Reparaturkosten sind stets höher als Wartungskosten. Das ist gerade für Rettungsdienste relevant, da sie aus einem öffentlichen Haushalt finanziert werden.
Unterschiede in den Fahrzeugtypen erschweren es, Wartungspläne manuell im Blick zu behalten. Das liegt daran, dass Einheiten am Einsatzort mehr Zeit im Leerlauf verbringen können als auf der Straße – und umgekehrt. Auch Wasserpumpen und hydraulische Leitern müssen ebenso wie weitere Ausrüstung regelmäßig gewartet werden. Es gibt Dutzende verschiedener Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge für unterschiedliche Bedürfnisse: städtisch, Flughafen, ländlich, Waldbrand, Tanklöschfahrzeuge, Rettungsboote und so weiter. Große Städte mit hohen Gebäuden benötigen hohe Leitern, während kleine Ortschaften und ländliche Gebiete leistungsstärkere Pumpenfahrzeuge mit besserer Geländegängigkeit brauchen, um Waldbrände zu bewältigen.
Eine weitere große Herausforderung sind Unfälle mit Einsatzfahrzeugen. Laut einer aktuellen Studie steigt das Risiko tödlicher Kollisionen, wenn Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn fahren. Es gibt verschiedene Gründe für diese Unfälle, die mit menschlichen Faktoren zusammenhängen – etwa dem „Sirenen-Syndrom“, bei dem ein Fahrer eines Einsatzfahrzeugs durch Warnleuchten und Martinshorn zu einem trügerischen Gefühl der Unverwundbarkeit verleitet wird. Um das Risiko dieser Gefahren zu senken, werden genaue Daten benötigt, um die Ursachen dieser Unfälle zu beurteilen. Teltonika Telematics bietet möglicherweise eine Lösung für all diese Herausforderungen.

LÖSUNG
Zunächst ist es wichtig sicherzustellen, dass Einsatzfahrzeuge und ihre Komponenten einsatzbereit sind. Regelmäßiger Service und regelmäßige Wartung sind besonders bei älteren Fahrzeugen entscheidend. Um diese Hürde zu lösen, wählen wir den robusten, IP67-zertifizierten Fahrzeug-GPS-Tracker der Teltonika-Kategorie PROFESSIONAL FMC225. Mit Unterstützung für CAN-Bus-Daten kann das Modell die meisten Fahrzeugparameter auslesen und Wartungstechniker sowie Flottenmanager benachrichtigen, sobald Warnzeichen auftreten.
Es ermöglicht den zuständigen Verantwortlichen außerdem, automatische Wartungsbenachrichtigungen für verschiedene Fahrzeugteile zu erhalten, um diese rechtzeitig warten zu lassen. Das spart Stunden manueller Arbeit, senkt Kosten und schließt menschliche Fehler aus. Mit automatischen Wartungs- und Servicebenachrichtigungen sind die Fahrzeuge der Einsatzflotte stets der Aufgabe gewachsen. Tatsache ist: Regelmäßig gewartete Fahrzeuge halten länger.
So funktioniert es – der Teltonika-Adapter ALL-CAN300 scannt die Fahrzeugparameter, und der FMC225-Tracker sendet die Daten über das 4G-LTE-Cat-1-Netz. Die Daten umfassen die GNSS-Position sowie bei Bedarf mehr als 80 Parameter. Der FMC225 lässt sich an unterschiedlichste Fahrzeuge anpassen und erfasst und überträgt die relevanten Daten. Das ist von großem Nutzen, da es verschiedene Typen von Feuerwehrfahrzeugen gibt. Mit GPS-Geräten und Zubehör von Teltonika Telematics lassen sie sich alle erfolgreich zu einem integrierten System kombinieren und an jedes Telematikprojekt anpassen.
Der FMC225 verfügt über mehrere praktische Funktionen, die helfen, ein weiteres dringendes Problem zu lösen – die unmittelbare Reaktion auf Unfälle von Einsatzfahrzeugen. Eine davon ist die Crash-Detection-Funktion. Ein im Gerät verbauter Drei-Achsen-Beschleunigungssensor erfasst präzise die auf das Fahrzeug einwirkenden G-Kräfte. Wird beispielsweise bei einer Kollision oder einem Aufprall der Kraftschwellwert überschritten, zeichnet der Tracker automatisch die Beschleunigungsparameter 15 Sekunden vor und 15 Sekunden nach dem Ereignis auf. Das hilft, genau zu bestimmen, was passiert ist, und es schneller zu klären.
Darüber hinaus ist der Fahrzeug-Tracker FMC225 mit einer seriellen RS232-Schnittstelle ausgestattet, über die sich externe Geräte anschließen lassen, um entweder die Fahrer zu unterstützen oder ihr Verhalten zu überwachen. Eine mögliche Option ist die Teltonika-DualCam-Lösung. Sie überwacht gleichzeitig den Fahrzeuginnenraum und die vorausliegende Straße.
Da Unfälle mit Einsatzfahrzeugen eher auf belebten Stadtstraßen passieren, kann die Fahrerüberwachung Einfluss auf das Sirenen-Syndrom nehmen und die Unfallwahrscheinlichkeit verringern. Eine nach vorn gerichtete Kamera hilft bei der Bearbeitung von Versicherungsansprüchen, was öffentlichen Einrichtungen wie Feuerwachen und Feuerwehren Geld sparen kann.
In ländlichen Gebieten und bei Waldbrandeinsätzen ist der Verkehr kein Problem, sodass die RS232-Schnittstelle zum Anschluss des Garmin-Navigationssystems mit Fernverwaltung genutzt werden kann, damit sich der Fahrer in heiklem Gelände auf die Straße konzentrieren kann – was die Reaktionszeit verkürzt und Effizienz, Sicherheit und Disziplin der Mannschaft verbessert, um es zumindest so zu sagen.
TOPOLOGIE

VORTEILE
- Verfahren der vorausschauenden Wartung – sicherstellen, dass Fahrzeuge gut gewartet und bei Bedarf einsatzbereit sind, was Betriebskosten und den Stadthaushalt schont.
- Effizientes Flottenmanagement – die Verfolgung der Fahrzeugwartung wird zu einem automatisierten Prozess, bei dem Unregelmäßigkeiten auf ein Minimum reduziert werden.
- Erhöhte Flotteneffizienz – der CAN-Bus hilft, relevante Fahrzeugparameter zu erfassen und zu sammeln, was Wartungszeit und -kosten der Flotte senkt.
- Vermeidung unnötiger Kosten durch das Melden von Fahrzeugausfällen, rechtzeitige Hilfe, Reduzierung von Ausfallzeiten und ungeplanten Reparaturen sowie Einsparung von Betriebskosten und Budget.
- Verbessertes Fahrverhalten – ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor verfolgt das Fahrerverhalten, verringert das Risiko des Sirenen-Syndroms und ermöglicht die Rekonstruktion von Unfällen in digitaler Form.
- Visuelle Daten als Nachweis und für die Analyse – kurze Videos oder Fotos der Ereignisse auf Abruf. Sie können zur weiteren Auswertung, als Beweismittel, für die Fahrerschulung und zur Archivierung an einen Server gesendet werden.
WARUM TELTONIKA?
Unsere Kompetenz umfasst alle Verkehrsträger, einschließlich aller Arten von Einsatzfahrzeugen. Teltonika-Tracking-Geräte sind bereits weltweit in Polizei-, Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen verbaut und erfolgreich im Einsatz. Um den anspruchsvollsten Einsatzszenarien und -fällen gerecht zu werden, ist der FMC225 mit einem IP67-zertifizierten Gehäuse ausgestattet. Der Tracker kann alle notwendigen Parameter von Einsatzfahrzeugen auslesen und übertragen und sorgt so für rechtzeitige Wartung und die Sicherheit der Mannschaft.



